đŸŒ± Vielleicht braucht 2026 keinen neuen Vorsatz

đŸŒ± Vielleicht braucht 2026 keinen neuen Vorsatz

Vielleicht braucht es endlich Erlaubnis.

Erlaubnis, aufzuhören zu kÀmpfen.
Erlaubnis, nicht alles sofort in Ordnung bringen zu mĂŒssen.
Erlaubnis, einen Hund zu haben, der gerade nicht „funktioniert“.
Und selbst ein Mensch zu sein, der mĂŒde ist.

Ich erlebe so viele Hundemenschen, die jeden Tag versuchen, es richtig zu machen. Sie lesen, recherchieren, wĂ€gen ab, entscheiden. Und nachts liegen sie wach mit der Frage: „Was ĂŒbersehe ich?“

Nicht, weil sie unfÀhig sind.
Sondern weil sie zu viel tragen.

đŸŸ Die meisten Hunde, die zu mir kommen, brauchen keine Lösung.

Sie brauchen einen Zustand.

Einen Zustand, in dem der Körper wieder atmen darf.
In dem das Nervensystem nicht permanent Alarm schlÀgt.
In dem Lernen ĂŒberhaupt wieder möglich wird.

Und ganz oft gilt das Gleiche fĂŒr den Menschen am anderen Ende der Leine.

2026 muss kein Jahr sein, in dem du dich weiter optimierst. Vielleicht darf es das Jahr sein, in dem du aufhörst, dich zu ĂŒberfordern. In dem du beginnst, genauer hinzuspĂŒren, was gerade wirklich hilft – und was nur zusĂ€tzlichen Druck macht.

đŸ€ Ich verspreche dir nichts.

Aber ich lasse dich nicht allein.

Ich arbeite nicht mit schnellen Antworten. Ich arbeite mit Einordnung, mit Orientierung, mit dem Wissen, dass es Situationen gibt, in denen „noch mehr tun“ alles nur schlimmer macht.

Deshalb beginne ich mit etwas, das viele unterschÀtzen: Ruhe.

Frequenzen sind fĂŒr mich kein Zauber. Sie sind auch kein Ersatz fĂŒr alles andere. Aber sie können etwas sehr Wertvolles tun: Sie nehmen Druck aus dem System, sie schaffen Ordnung, wo gerade Chaos ist, und sie geben Raum – fĂŒr Hund und Mensch.

Nicht einmal. Nicht spektakulÀr.
Sondern begleitend, wiederholend, verlÀsslich.

🌿 Ein guter Vorsatz fĂŒr 2026 könnte sein:

Nicht mehr alles alleine entscheiden zu mĂŒssen.
Nicht stÀndig zu zweifeln.
Nicht jedes Symptom als persönliches Versagen zu lesen.

Sondern dir UnterstĂŒtzung zu holen, die leise wirkt. Die nicht fordert, nicht antreibt, nicht ĂŒberrollt. Sondern trĂ€gt.


✹ Vielleicht ist das Mutigste,

was du 2026 fĂŒr deinen Hund tun kannst, erst einmal bei dir anzukommen.

Nicht perfekt.
Nicht fertig.
Aber ehrlich.

Wenn du spĂŒrst, dass dich diese Art zu arbeiten berĂŒhrt, dann weißt du, dass du nicht zufĂ€llig hier gelandet bist.

Kein Druck.
Keine Versprechen.
Aber ein klarer Anfang.

Erst Ruhe.
Dann alles andere.

Kerstin

TrÀnen, Chakren, Affirmationen & Verlust

TrÀnen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Gestern Abend habe ich wieder eine Aura-Analyse gemacht. 

Die Affirmation dazu – eigentlich so simpel – und doch so schwer greifbar in diesem Moment: zwischen funktionieren und tiefem Absturz.

Ich weiß gerade nicht, was ich brauche – aber bitte, hilf mir, es zu erkennen.

Mein Wurzelchakra war fast nicht da, und genauso hat es sich angefĂŒhlt: als hĂ€tte mir jemand den Boden unter den FĂŒĂŸen weggezogen.

Dazu kamen die Öle – und es ist verrĂŒckt, wie sie alle fĂŒnf so klar den Punkt getroffen haben. Balance fĂŒr meine Emotionen, StĂ€rkung fĂŒr meine Verbindung, Aufrichtung inmitten von diesem Chaos. Es tat gut, auch wenn es schmerzhaft war, in den Spiegel zu schauen.

Und dann habe ich mir ein Herz gefasst und gesprochen. Einfach draufgedrĂŒckt, aufgenommen, mit TrĂ€nen in der Stimme, Pausen dazwischen, manchmal gar keine Worte. FrĂŒher hĂ€tte ich mich geschĂ€mt, das zu zeigen. Ein erwachsener Mensch, der nicht mal einen Satz zu Ende bringt. Aber diesmal habe ich es veröffentlicht. So wie es war: roh, ungeschminkt, echt. Es war mein Mutmoment – und vielleicht schenkt es auch anderen Mut.

Es hat gut getan. Wie immer. Aber da war so eine Unruhe, so ein fetter Klumpen in meinem Magen, so viele Emotionen.

Also hab ich meine HandPan raus geholt, auf die Terrasse. An sich wollte ich von Malte Marten den „Polyrhythm“ ĂŒben, bin dann aber schnell abgeschweift. Intuitiv, war da ein Songtitel, ein WISSEN.

Das wird Teil von Mannis Abschied auf dem Friedwald.

The Sound of Silence. Zuerst die neuere Version, die mir immer im Kopf ist. Aber dann dachte ich an das Original von Simon & Garfunkel – Manni mochte das Lied. Er hĂ€tte gelĂ€chelt.

TrÀnen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Magische Vorboten? und der Tag danach

Vorboten

Am Donnerstag, den 14. August, war da dieser Schmetterling. Fast eine Stunde lang wich er mir nicht von der Seite, setzte sich auf Kopf und Schulter, flog kleine Runden und kehrte immer wieder zurĂŒck. In diesem Moment dachte ich noch: Vielleicht ist das Elsii, die mir ein Zeichen schickt. Doch rĂŒckblickend, nach allem, was geschehen ist, spĂŒre ich: Vielleicht war es Manni selbst, der sich da schon leise verabschiedete.

Schmetterlinge sind mehr als nur schöne Insekten – sie gelten als Seelenboten, als BrĂŒcke zwischen den Welten. Und dieser eine war nicht wie die anderen, die man so im Sommer sieht. Er wirkte selten, fast zart und schimmernd, und er blieb ungewöhnlich lange bei mir. Keine flĂŒchtige Begegnung, sondern wie ein stilles Wachen.

Heute erscheint es mir wie ein magisches Vorzeichen – eine stille AnkĂŒndigung dessen, was kommen sollte. Ein Gruß, ein Trost, ein letzter Wink: Du bist nicht allein.

Trauer, Organisation, TrÀnen und ein Nachbar der keine Grenzen oder Anstand kennt

Der Freitagmorgen begann mit Telefonaten, die ich fĂŒhren musste, und mit einer Bestatterin, die wir schon von Elsii kannten: Jutta SchĂ€fer. Allein ihr Name im Telefon war schon Trost und Erinnerung zugleich. Sie wusste, was zu tun war, sie nahm mir ab, wo ich nur hilflos im Nebel stand.

Doch wĂ€hrend drinnen alles seinen schweren, aber notwendigen Lauf nahm, war da draußen das Gegenteil von WĂŒrde und Stille. Unser Nachbar – mit seinem eigenen, so offensichtlich verbitterten Leben – kniete heimlich hinter seinem Dachvorsprung an der EingangstĂŒr, um jedes Wort aufzuschnappen. Ich habe das schon bei den RettungseinsĂ€tzen gespĂŒrt, dieses heimliche Lauschen. Aber an diesem Tag, als der schwarze Wagen vorfuhr, als zwei schwarz gekleidete Frauen mit der schwarzen Trage vor unserem Haus standen, da war es besonders grausam. Ein Mensch, der in seinem eigenen unzufriedenen Leben gefangen ist, der nichts anderes tun kann, als dem Leid anderer nachzuspionieren. 

Armer Tropf….

Da war auch das GefĂŒhl von Loslassen, von weiterfĂŒhrender Begleitung. GesprĂ€che, die erledigt werden mussten. Papiere, die auf einmal wichtig wurden. Entscheidungen, die getroffen werden mussten.

Zwischen all dem Pflichtprogramm, zwischen schwarzem Wagen und Telefonklingeln, blieb immer wieder ein Moment der Stille. Ein Blick nach oben, zum Himmel, wo ich die Botschaft vom Vortag noch spĂŒrte. Der Schmetterling war nicht mehr da, aber sein stiller Gruß hielt mich.

Stille im Haus eingekehrt war, kam die RealitĂ€t endgĂŒltig an. Und doch – wie so oft in solchen Momenten – schwankte ich zwischen Aktionismus und TrĂ€nen. Ich begann, aufzurĂ€umen, wusch sogar Mannis SchmutzwĂ€sche, als könnte ich damit Ordnung in das Chaos bringen. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie absurd das war. Aber vielleicht war es genau das: ein letzter Versuch, Halt zu finden.

SpĂ€ter dann hielten wir unser kleines Ritual ab – Fisch und Chips, wie immer mit Mesi, der an diesem Abend besonders nah bei uns war. Zwischen knusprigen Pommes und der Frage „Wie soll es jetzt weitergehen?“ entstand ein stiller Plan: Wie können wir es fĂŒr Mesi gut machen? Wie können wir ihn in unser Rudel integrieren, ohne die beiden Hundeomas zu gefĂ€hrden?

Doch so sehr wir uns bemĂŒhten, NormalitĂ€t zu schaffen, die Nacht blieb unruhig. Um drei Uhr – wie schon die letzten Tage – wachte ich auf. Genau zur Zeit des Lungen-Meridians, der nach der TCM fĂŒr die Trauer zustĂ€ndig ist. Ein symbolischer, fast schon zynischer Hinweis des Körpers, dass es keinen leichten Weg gibt, durch diesen Abschied zu gehen.

TrÀnen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Ein Déjà-vu, nur schlimmer

Kaum eine Woche nach der Entlassung begann alles von vorne.


Wie schon vor der letzten Krankenhauseinweisung: wieder StĂŒrze.
Diesmal noch hĂ€ufiger, noch unsicherer. Dazu diese merkwĂŒrdige Sprache, abgehackt, verworren – als wĂŒrde er manchmal neben sich stehen.

Die Atemnot war heftig, schwer und hörbar. Ich sah, wie sehr er kĂ€mpfte, und gleichzeitig war klar: das System war ĂŒberfordert. FĂŒr den Arzt galt er als „verbessert“, im Entlassungsbericht stand nichts ĂŒber die LungenentzĂŒndung, kein Wort darĂŒber, ob sie ausgeheilt war oder nicht.

Zu Hause aber war nichts besser. Pflegedienst, Schriftverkehr, AntrĂ€ge – all das lief, aber im Alltag wurde er immer schwĂ€cher. Ich war wachsam wie nie, jeder Schritt, jede Bewegung war ein Risiko.

Und wÀhrend ich versuchte, irgendwie Struktur in diesen Wahnsinn zu bringen, wusste ich im Innersten schon: Wir sind am Rand.

KĂ€mpfe, GesprĂ€che – GesprĂ€chsversuche – Krankenhaus, PatientenfĂŒrsprecher, Pflegedienst etc. 

Dann kam dieser Dienstag, der 12. August.

Zweimal war der Hausnotruf in kurzer Zeit da. Einmal hatte ich GlĂŒck, war zu Hause, konnte reagieren, mit auffangen, mit organisieren. Aber beim zweiten Mal war ich nicht da. Ausnahmsweise, und ausgerechnet an diesem Abend. Ich hatte mir etwas gegönnt: einen Qigong-Abend, mit Handpan, mit Musik, mit Lachen.

 

Gott sei Dank war Torsten da, mein Mann. Hat Manni hochgeholfen, mit dem Hausnotruf gesprochen, versucht Dinge in die Wege zu leiten, Manni zu helfen.

Am Mittwoch, dem 13., schien es erst wieder etwas besser. Ich war bei ihm, habe nach ihm geschaut, ihn unterstĂŒtzt, vernebelt, versorgt – unsere kleinen Rituale, unser Alltag zwischen FĂŒrsorge und dem Versuch, NormalitĂ€t aufrechtzuerhalten.

Auch am Donnerstagmorgen, dem 14., war er ok, hat sich versorgt, sogar mit Mesi zusammen. Es wirkte fast normal.

Mittags war dann seine Ilona, vom Pflegedienst da. Mit einem neuen Kollegen, der dachte, er könne mit Mesi ein GesprĂ€ch fĂŒhren. Ich hab Mesi und seine Bellerei gehört. Bin hingerannt und erst mal dafĂŒr gesorgt, das Mesi ins HĂ€uschen gehen kann.

Manni war total atemlos, stand ĂŒber seinen Rollator gebeugt im Flur und hat um Atem gerungen. Ilona hat ihm geholfen, er hat sich beruhigt und ich hab sogar Lachen zu mir rĂŒber schallen hören.

 

Und dann kam der Donnerstagabend.

 

 

Ich war draußen im Garten, beim Gießen. Und wĂ€hrend ich dort stand, hörte ich plötzlich dieses schwere, laute Atmen. Ungewöhnlich, auffĂ€llig. Ich hielt inne, lauschte, unsicher, ob ich mich tĂ€uschte.

Vielleicht wollte ich es nicht wahrhaben. Wenige Minuten spĂ€ter – ich weiß nicht, ob es zehn oder fĂŒnfzehn waren – sind Torsten und ich zu Manni gegangen. Durch Job und gießen waren wir spĂ€ter dran und es war Zeit, das Abendessen fĂŒr Manni vorzubereiten.

Und haben ihn gefunden und sind maßlos erschrocken. 

Er lag im Rollator gekippt, halbsitzend, als hÀtte der Körper einen letzten Versuch gemacht, sich aufzurichten. Kein Atem mehr. Keine Bewegung. Nur eine tiefe Stille.

Aber ein ganz friediches, entspanntes Gesicht. Das ist mir als 1. aufgefallen.

MerkwĂŒrdig, worauf sich unser Gehirn in Krisenzeiten fokussiert.

Wir riefen den Rettungsdienst, begannen sofort mit der Reanimation. Minuten spĂ€ter waren die SanitĂ€ter da, kurz darauf auch der Notarzt. Alles lief wie im Lehrbuch – schnelle Handgriffe, professionelle AblĂ€ufe. Doch inmitten dieser Versuche, sein Herz zurĂŒckzuholen, spĂŒrte ich es deutlich: Es gibt kein ZurĂŒck mehr. Nicht fĂŒr Manni.

Nach einigen Momenten sprach ich es laut aus: „Lasst ihn gehen. Lasst ihn friedlich gehen.“

Manni hatte seine Entscheidung schon getroffen. Es gab kein ZurĂŒck mehr.

Die SanitĂ€ter legten ihn behutsam wieder in sein Bett, sorgsam, fast zĂ€rtlich. DafĂŒr war ich in diesem Moment unendlich dankbar.

Und dann begann der andere Teil dieser Nacht. Papierkram, Telefonate, Fragen. „Wen muss ich anrufen? Wie geht es weiter?“ Ich fĂŒhlte mich wie in einem Nebel, stand nur da, verwirrt, unfĂ€hig, wirklich klar zu denken. Zum GlĂŒck fiel schnell der Name Jutta SchĂ€fer – unsere Bestatterin, die uns schon bei Elsii begleitet hatte.

Doch vorher musste ein Arzt kommen. Unsere HausĂ€rztin war im Urlaub, also sollte der Amtsarzt gerufen werden. „Das kann dauern“, hatte man mir gesagt. Und so irrte ich draußen im Garten herum, unfĂ€hig zu sitzen oder zu stehen. Ich sah den Mond, die Sterne, griff nach jedem kleinen Halt, den dieser Himmel mir geben konnte.

Gegen halb eins kam er dann. Leitender Stationsarzt, wie er erzĂ€hlte, war er frĂŒher. 

Er stellte nicht nur den Tod fest, er stellte Fragen. Viele Fragen. Fast wie eine Anamnese. Fragen, die ich im Krankenhaus erwartet hĂ€tte, von den behandelnden Ärzten. Und er gab mir sogar Hinweise, was eigentlich hĂ€tte passieren mĂŒssen, welche Schritte bei Mannis Krankengeschichte sinnvoll gewesen wĂ€ren.

Zwischendurch sprach er offen ĂŒber das System, ĂŒber das, was im Hintergrund lĂ€uft. Dass in unserem Krankenhaus keine Ärzte mehr an der Spitze stehen, sondern reine Wirtschaftsleute. Dass Profit ĂŒber Gesundheit geht. Dass Liegezeiten in Kategorien eingeteilt werden, mit dem klaren Auftrag, möglichst die kĂŒrzeste zu wĂ€hlen. Und wenn es gar nicht anders geht, dann landet ein roter Aufkleber in der Patientenakte – ein stiller Befehl zur Entlassung.

Ich hörte ihm zu, und innerlich dachte ich nur: Genau das ist mein GefĂŒhl gewesen. Genau das haben wir in den letzten Wochen erlebt.

So endete diese Nacht: mit der offiziellen BestĂ€tigung von Mannis Tod – und mit dem bitteren Wissen, dass er nicht nur gegen seine Krankheit, sondern auch gegen ein System gekĂ€mpft hatte, das lĂ€ngst aus den Fugen geraten ist.

TrÀnen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Unser krankes Krankensystem

Vorboten

Die Woche vor dem 31. Juli war geprĂ€gt von StĂŒrzen, Unsicherheit und Momenten, die nicht zu Manni passten. Plötzlich eine merkwĂŒrdige Sprache, ein ganz anderes Verhalten. FĂŒr mich war klar: irgendetwas stimmt nicht.

31. Juli – Krankenhaus

Der Notdienst brachte Manni in die Notaufnahme. Ein Assistenzarzt, offensichtlich ĂŒberfordert, rief im Vorbeigehen nur „LungenentzĂŒndung!“ – und verschwand wieder. Aufgenommen wurde er trotzdem, doch das Wochenende stand bevor: kein Arzt, kein GesprĂ€ch, keine echte Information.

Zwischen Akten und Anschuldigungen

Statt um den Patienten drehte sich plötzlich alles um Formalien. Schriftverkehr, Diskussionen, PatientenfĂŒrsprecher – als ginge es darum, Schuldige zu suchen, nicht um Hilfe zu leisten. „Sie waren nicht da.“ „Wir haben Sie nie gesehen.“ Worte, die mehr verletzten als unterstĂŒtzten.

7. August – Entlassung

Nach nur einer Woche hieß es: „verbesserter Allgemeinzustand“. Doch was heißt schon „verbessert“? Kein Hinweis, ob die LungenentzĂŒndung ausgeheilt war. Kein klarer Plan, wie es weitergehen sollte. Nur ein Zettel, ein Datum – und wir standen wieder alleine da.

Vor gut einer Woche ahnte ich nicht, wie nah wir schon am Ende waren. Die Entlassung brachte uns keine Sicherheit, sondern eine neue Unsicherheit.

 

Was danach kam – die letzte Woche zu Hause, die KĂ€mpfe, die Hilflosigkeit – fĂŒhrte direkt in die letzte große PrĂŒfung meines Lebens mit Manni.