Hund Symptome treten oft immer wieder auf – egal ob Durchfall, Juckreiz, Gelenkprobleme oder Verhaltensveränderungen.
Es gibt diesen Moment.
Du sitzt beim Tierarzt.
Oder zu Hause auf dem Boden.
Wieder Durchfall.
Wieder Juckreiz.
Wieder Schmerzen.
Wieder eine „plötzliche“ Verhaltensänderung.
Und du denkst:
„Was übersehe ich?“
Du willst alles richtig machen.
Du liest. Du wechselst Futter. Du gibst Zusätze.
Du investierst Zeit. Geld. Hoffnung.
Und trotzdem dreht sich alles im Kreis.
Hier kommt der unbequeme Gedanke:
Vielleicht liegt es nicht daran,
dass du zu wenig machst.
Vielleicht machst du nur am falschen Punkt weiter.
Symptome sind keine Gegner.
Sie sind Hinweise.
Der Körper – auch der Hundekörper – arbeitet systemisch.
Darm. Haut. Nerven. Hormone. Psyche.
Alles hängt zusammen.
Wenn ein Bereich aus der Regulation kippt,
zeigt sich das irgendwo.
Und genau hier passiert der klassische Fehler:
Wir behandeln das „Irgendwo“.
Statt das „Warum“.
Nicht, weil wir dumm sind.
Sondern weil uns niemand beibringt, systemisch zu denken.
Der Kreislauf, den ich täglich in meiner Praxis sehe
Symptom.
Reaktion.
Kurzfristige Verbesserung.
Rückfall.
Und jedes Mal wird die Maßnahme intensiver.
Aber Intensität ersetzt keine Struktur.
Mehr Mittel sind nicht automatisch mehr Lösung.
Mehr Wissen auch nicht.
Was fehlt, ist Klarheit.
Regulation statt Aktionismus
In meiner Arbeit geht es nicht darum, Symptome „wegzumachen“.
Es geht darum, das System zu verstehen:
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Wo ist Überlastung?
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Wo ist Dauerstress?
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Wo ist Energie blockiert?
-
Wo kompensiert der Körper schon seit Monaten?
Erst wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden,
macht eine Maßnahme wirklich Sinn.
Und genau dafür nutze ich die Analyse.
Nicht als Zaubertrick.
Sondern als Orientierung.
Was sich verändert, wenn du aufhörst zu rennen
Du wirst ruhiger.
Du hörst auf, panisch zu reagieren.
Du beginnst zu verstehen,
warum dein Hund genau diese Symptome zeigt.
Und plötzlich ist da kein Chaos mehr.
Sondern ein Plan.
Wenn du das Gefühl hast,
dass ihr euch im Kreis dreht …
… dann fang nicht noch einmal bei „Was kann ich noch geben?“ an.
Fang bei „Was steckt wirklich dahinter?“ an.
Genau dafür habe ich meinen Kurs aufgebaut.
Und wenn du tiefer gehen willst,
ist die Analyse dein nächster Schritt.
Nicht, um alles anders zu machen.
Sondern um endlich gezielt anzusetzen.
