und warum Überfürsorge manchmal mehr schadet als nützt
Ich erlebe es in meiner Arbeit immer wieder:
Menschen kommen zu mir voller Sorge, Angst und Druck. Egal ob es um Durchfall, chronische Baustellen oder schwere Diagnosen geht – das Nervensystem steht auf Alarm.
Und genau dann passiert etwas, das deinem Hund nicht hilft.
Es wird gegoogelt.
In Foren gelesen.
Mittel gewechselt.
Futter getauscht.
Noch etwas „on top“ gegeben.
Nicht aus böser Absicht – sondern aus Angst.
Naturheilkunde funktioniert aber nicht wie „Pille rein, Symptom weg“.
Sie baut Grundlagen auf. Schritt für Schritt. Mit Rückschritten. Mit Geduld.
Heilung ist keine Gerade.
Wenn wir ständig eingreifen, wechseln, korrigieren und beschleunigen wollen, torpedieren wir genau das, was sich gerade neu sortieren möchte – besonders im Darm, im Nervensystem und im gesamten Organismus.
Deshalb arbeite ich mit klaren Plänen, Stufen und Basics.
Nicht zu viel. Nicht zu wenig.
Und deshalb setze ich auch Grenzen.
Nicht, um jemanden zu bestrafen.
Sondern um den Körper zu schützen – und dich zu entlasten.
Angst macht hektisch.
Hektik macht blind.
Und Hunde spüren das schneller als wir selbst.
In meinem aktuellen Audio spreche ich offen darüber,
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warum Überaktionismus uns zurückwirft
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was Naturheilkunde leisten kann – und was nicht
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warum Führung und Vertrauen Teil der Begleitung sind
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und weshalb „langsam“ oft der schnellste Weg ist
🎧 Hier kannst du dir das Audio anhören:
Wenn du dich wiedererkennst:
Lass es sacken. Du musst nicht perfekt sein.
Aber du darfst dir erlauben, dich führen zu lassen – für eine Zeit.
Langsam ist nicht gefährlich.
Angst ist es.
