← Alle ArtikelSilvester mit Hund: Was bis Ende November wirklich geklärt sein sollte🔮 Frequenzwelt

Silvester mit Hund: Was bis Ende November wirklich geklärt sein sollte

Kerstin Hartwigsen04. November 2026

Wenn du seit August mitliest, haben wir inzwischen einiges gemacht. Wir haben genauer hingeschaut, darüber gesprochen, wie unterschiedlich Angst aussehen kann, wann Lernen überhaupt noch möglich ist und warum Vorbereitung nicht bedeutet, den Hund monatelang mit Böllergeräuschen zu beschallen.

Jetzt haben wir November. Und damit kommen wir langsam an den Punkt, an dem es nicht mehr darum geht, noch möglichst viele neue Ideen zu sammeln. Jetzt macht es Sinn, die Dinge, die wir angefangen haben, wirklich ordentlich aufzubauen und beizubehalten.

Diese Taktik kennst du vielleicht auch aus anderen Bereichen. Man beginnt mit etwas, macht es drei Tage, liest dann einen neuen Tipp, springt zum nächsten und wundert sich irgendwann, warum eigentlich nichts richtig greift.

Gerade bei so einem wichtigen Thema bringt dieses Rumgeruckse nichts.

Denn es geht ja nicht nur um Silvesterangst. Es geht auch um das Vertrauen deines Hundes in dich. Um die Frage, ob du für ihn diese olle Trulla bist, die ständig irgendetwas Neues ausprobiert, oder ob du für ihn mit der Zeit zu einem Leuchtturm wirst.

Perfekt muss dabei gar nichts sein. Aber es braucht eine Richtung und es braucht eine gewisse Konsequenz.

Das ist bei Ernährung nicht anders, beim Training nicht anders und bei Angstthemen erst recht nicht.

Der Hund muss nicht an Silvester herausfinden, wer du bist

Bei Suse war genau das ein wichtiger Punkt.

Wir haben natürlich nicht erst an Silvester angefangen, zusammenzuarbeiten. Wir hatten vorher Alltag. Wir hatten schwierige Situationen, neue Dinge, Unsicherheiten und genügend Momente, in denen sie lernen konnte: Die Olle ist verlässlich.

Sie hat gelernt, dass ich Dinge für sie kläre, dass ich nicht absichtlich alles größer mache, als es ohnehin schon ist, und dass ich sehe, wenn sie an ihre Grenze kommt. Und auch, dass sie nicht in jeder Angst steckenbleiben muss, sondern ein Stück weit wieder herausfinden kann.

Das ist nichts, was man einem Hund in einer einzigen Übung beibringt.

Das wächst.

Und genau deshalb ist mein Leuchtturmbild für mich so passend. Ein Leuchtturm wird nicht erst aufgestellt, wenn der Sturm schon da ist.

Er steht vorher.

Silvester war für Suse trotzdem ungeheuer

Ich möchte daraus auch keine schöne Vorher-Nachher-Geschichte machen.

Suse fand Silvester trotzdem ungeheuer. Die Knallerei war für sie stressig. Sie hat draußen Dinge gehört, die sie nicht vernünftig einordnen konnte, und natürlich war das nicht plötzlich alles weg, nur weil wir vorher miteinander gearbeitet hatten.

Aber es war ein Unterschied da.

Wir saßen gemeinsam auf dem Boden im abgedunkelten Wohnzimmer. Die anderen Hunde waren dabei und einige von ihnen waren deutlich entspannter als Suse. Das war natürlich auch eine Information für sie.

Die Olle ist ruhig.

Die anderen Hunde sind ruhig.

Hier sitzt gerade niemand mit Weltuntergangsstimmung herum.

Das Magnetfeld lief bei uns unterstützend mit. Ob und welchen Anteil es in dieser Situation hatte, kann ich nicht sauber auseinandernehmen. Für mich zählt das Gesamtbild: Suse konnte ruhig bei uns liegen, sie hat nicht gezittert und sie konnte trotz der für sie weiterhin schwierigen Situation bei uns bleiben.

Sie fand Silvester nicht toll.

Aber sie hatte Boden unter den Pfoten.

Das ist für mich ein riesiger Unterschied.

Nähe bedeutet für mich nicht, die Angst größer zu machen

Auch beim Thema Nähe gibt es für mich einen wichtigen Unterschied.

Wenn mein Hund zu mir kommt, lasse ich ihn nicht stehen und sage sinngemäß: Pech gehabt, Angst darf man nicht beachten. Natürlich bin ich da.

Aber ich muss meinen Hund auch nicht überherzen, festhalten und mit meiner ganzen Stimmung vermitteln: Um Gottes willen, du hast vollkommen recht, das hier ist ja wirklich schrecklich.

Das wäre für mich auch nicht Leuchtturm.

Ich möchte Sicherheit geben, ohne selbst in die Angst einzusteigen. Ich kann ruhig sein, ansprechbar bleiben und meinem Hund zeigen: Ich habe gesehen, dass das gerade schwierig ist. Aber ich verliere deshalb nicht meinen Kopf.

Das ist für mich etwas völlig anderes als Ignorieren. Und genauso wenig bedeutet es, dass ich meinem Hund seine Angst ausreden kann.

Angst ist nicht rational.

Das kennen wir selbst gut genug. Du kannst einem Menschen mit Angst nicht einfach erklären, dass objektiv gerade gar nichts passiert. Wenn die Angst da ist, ist sie da.

Die Frage ist dann nicht, ob sie logisch ist.

Die Frage ist, was hilft, damit derjenige damit besser umgehen kann.

Genau das habe ich auch bei meiner Mutter erlebt

Meine Mum Elsii lag auf der Intensivstation und war intubiert. Sie konnte nicht sprechen, aber sie konnte schreiben und sich darüber wenigstens verständlich machen.

Sie hat uns auf diesem Weg mitgeteilt, dass sie vor allem nachts Panikattacken hatte, wenn sie dort alleine lag.

Objektiv war sie an einem Ort, an dem Menschen rund um die Uhr auf sie aufgepasst haben. Das hat ihre Angst aber nicht einfach ausgeschaltet.

Angst fragt nicht: Ist das gerade logisch?

Sie ist einfach da.

Sie hat damals darum gebeten, ihr das Frequenzgerät zu bringen. Am nächsten Tag schrieb sie mir, dass sie ihr gewünschtes Programm dreimal hatte laufen lassen und dass es für sie eine Unterstützung gewesen sei.

Mehr mache ich aus dieser Erfahrung auch nicht. Ich erzähle nicht, dass damit Panikattacken behandelt oder weggezaubert werden. Ich erzähle, dass sie selbst in dieser für sie extrem belastenden Situation etwas hatte, das sie kannte und das sie als unterstützend empfunden hat.

Ich selbst habe nach ihrem Tod ebenfalls regelmäßig mit Frequenzen gearbeitet, weil ich emotional sehr traurig und belastet war und diese Begleitung für mich als wohltuend empfunden habe.

Und genau das ist für mich ein wichtiger Punkt: Werkzeuge, die ich in schwierigen Situationen nutzen möchte, dürfen vorher einen Platz im Leben bekommen.

November ist ein guter Zeitpunkt, Dinge dauerhaft zu integrieren

Wenn du mit Frequenzen oder einem Magnetfeld arbeiten möchtest, dann ist November für mich nicht der Zeitpunkt, an dem du dir denkst: Das packe ich dann an Silvester irgendwann aus. Dann würde ich jetzt anfangen, es in den Alltag zu integrieren.

Nicht, weil du ab heute jeden Tag an Silvester denken sollst. Sondern weil Gesundheit und Wohlbefinden keine Einmalveranstaltung sind.

Wenn ich abnehmen möchte, bringt mir auch wenig, am letzten Tag des Monats zu beschließen, dass heute alles anders wird.

Es braucht Zeit.

Es braucht Wiederholung.

Und es braucht Dinge, die sich so selbstverständlich in meinen Alltag einfügen, dass ich sie nicht jedes Mal neu organisieren muss.

Unsere Zeit ist inzwischen unglaublich hektisch. Viele Menschen jonglieren Arbeit, Familie, Termine, Tiere und nebenbei noch ihr eigenes Leben. Gerade deshalb finde ich es heute wichtiger denn je, Werkzeuge zu Hause zu haben, mit denen ich regelmäßig etwas für Wohlbefinden und Gesundheit tun kann.

Nicht erst dann, wenn alles brennt.

Warum das mit dem Auftanken so wichtig ist

Das ist der Punkt, den ich in meiner Praxis am häufigsten erklären muss, und der Menschen am schwersten in den Kopf geht.

Ich nehme dafür gerne das Bild von einer Batterie.

Jeder Hund hat einen Grundverbrauch, einfach fürs Dasein. Atmen, Körpertemperatur halten, den normalen Tag über die Runden kommen. Darüber kommt alles, was er sonst noch macht. Ein Spaziergang, eine Übung, die er gut kennt, ein bisschen Aufregung zwischendurch. Das kostet Energie, ist aber völlig in Ordnung, solange er weiß, wie er damit umgeht.

Und dann gibt es Situationen, in denen die Batterie regelrecht durchgejagt wird. Angst gehört dazu, Panik erst recht. Wer schon einmal einen Hund in echter Panik erlebt hat, weiß, wie fertig die danach sind. Das ist keine Aufregung mehr. Das ist Vollgas bis zum Anschlag.

Nur wird die Batterie eben nicht nur leer. Sie muss auch wieder voll werden.

Und dafür bin ich zuständig. Wie mein Hund lebt, was er frisst, wie ich mit ihm umgehe, ob er wirklich zur Ruhe kommt, ob er Dinge erlebt, die ihm guttun.

Genau da schauen die meisten Menschen zuerst hin: auf den einen Moment, in dem es knallt.

Ich schaue darauf, mit welchem Füllstand der Hund überhaupt in diesen Moment hineingeht.

Ein Hund, dessen Batterie ohnehin ständig am unteren Ende hängt, hat an Silvester schlicht weniger, womit er arbeiten kann. Und genau deshalb ist der November für mich kein schlechterer Zeitpunkt als der 31. Dezember. Er ist der bessere.

Der Leuchtturm lebt von Konsequenz

Das gilt übrigens genauso für dein Verhalten gegenüber deinem Hund.

Wenn du heute sagst „Ich kläre das für dich", morgen schickst du ihn alleine rein, übermorgen bist du wieder total ruhig und am nächsten Tag ziehst du ihn hektisch durch dieselbe Situation, dann wird es für den Hund schwer, daraus eine verlässliche Linie zu lesen.

Ich meine damit nicht, dass du nie Fehler machen darfst.

Um Gottes willen. Ich mache auch genug.

Aber eine grundsätzliche Richtung hilft. Der Hund darf erleben: Meine Olle sieht mich. Sie nimmt mich ernst. Sie fällt nicht mit mir zusammen um. Und wenn es schwierig wird, übernimmt sie Verantwortung.

Das ist für mich Leuchtturm.

Ein echter Angsthund ist noch einmal etwas anderes

Und an dieser Stelle möchte ich auch unterscheiden.

Ein Hund, der an Silvester auf Geräusche reagiert, ist nicht automatisch ein Hund mit einem umfassenden Angstproblem. Ein echter Angsthund kann in vielen Lebensbereichen Schwierigkeiten haben. Neue Situationen, Menschen, Orte, Dinge, Bewegungen oder andere Reize können belastend sein.

Geräuschangst kann ein einzelnes Thema sein, sie kann aber auch Teil eines viel größeren Bildes sein.

Genau deshalb macht es so viel Sinn, den Hund als Ganzes anzuschauen.

Nicht nur den Böller.

Nicht nur den 31. Dezember.

Sondern die Frage: Wie bewegt sich dieser Hund eigentlich durch sein normales Leben?

Was ich bis Ende November wirklich wissen möchte

Bis Ende November möchte ich nicht 37 neue Tipps gesammelt haben. Ich möchte meinen eigenen Hund besser kennen.

Ich möchte wissen, welche Dinge ihm vertraut sind und welche ihm tatsächlich helfen. Ich möchte eine Idee davon haben, wo er an Silvester sein wird, was er dort kennt und wie ich ihn begleite. Ich möchte wissen, ob ich noch ein Thema fachlich oder gesundheitlich klären sollte und ob ich Unterstützung brauche.

Und wenn ich mit Frequenzen oder Magnetfeld arbeiten möchte, dann möchte ich damit nicht erst in der letzten Dezemberwoche anfangen.

So entsteht für mich ein Plan.

Nicht als starre Checkliste.

Sondern als Richtung.

Silvester Startklar mit Hund

Bei „Silvester Startklar mit Hund" schauen wir deshalb zuerst auf deinen Hund und nicht auf eine Standardliste.

Du beantwortest mir vier Fragen zu eurem Alltag und eurer Situation. Ich schaue mir deine Antworten persönlich an und gebe dir meine kurze Einschätzung dazu, wo ich euch gerade sehe.

Danach bekommst du den passenden Guide.

Wenn sich dabei zeigt, dass mehr Unterstützung sinnvoll ist, schauen wir gemeinsam, welche Richtung zu euch passt. Das können Verhalten, Frequenzen oder Bachblüten als ergänzende Werkzeuge aus meiner Arbeit sein. Vielleicht gehört ein guter Hundetrainer dazu, vielleicht eine tierärztliche Abklärung oder eine Kombination verschiedener Wege.

Im November geht es für mich nicht mehr darum, noch möglichst viel Neues anzufangen. Es geht darum, das Richtige für diesen Hund zu erkennen und eine Linie daraus zu machen, auf die er sich verlassen kann.

Genau wie auf seinen Leuchtturm.

Du musst heute keinen perfekten Silvesterplan haben

Mit Silvester Startklar mit Hund bekommst du von mir einen kurzen Fahrplan und vier Fragen zu deinem Hund und eurer Situation, kostenlos.

Silvester Startklar mit Hund holen