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Bölleraufnahme an und jeden Tag etwas lauter? So einfach ist Geräuschtraining nicht.

Kerstin Hartwigsen21. September 2026

Eine gute Geräuschaufnahme kann beim Training durchaus sinnvoll sein. Sie hat sogar einen großen Vorteil: Ich kann kontrollieren, wann das Geräusch startet, wann es aufhört und wie laut es ist.

Problematisch wird es erst, wenn der Lautstärkeregler wichtiger wird als der Hund.

Denn nur weil ein Hund bei der Aufnahme still bleibt, heißt das noch nicht automatisch, dass er entspannt ist. Und nur weil ich heute eine Stufe lauter abspielen kann als gestern, bedeutet das noch nicht, dass mein Hund dabei etwas Sinnvolles gelernt hat.

Mich interessiert deshalb viel mehr, wie der Hund insgesamt reagiert. Bleibt er ansprechbar? Kann er sich wieder lösen? Nimmt er Futter, wenn er das normalerweise gern tut? Und vor allem: Wie schnell ist die Situation für ihn wieder vorbei?

Im neuen Beitrag geht es darum, warum Geräuschtraining ein gutes Werkzeug sein kann und warum „einfach immer lauter“ trotzdem kein vernünftiges Trainingsziel ist.

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