Tränen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Tränen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Gestern Abend habe ich wieder eine Aura-Analyse gemacht. 

Die Affirmation dazu – eigentlich so simpel – und doch so schwer greifbar in diesem Moment: zwischen funktionieren und tiefem Absturz.

Ich weiß gerade nicht, was ich brauche – aber bitte, hilf mir, es zu erkennen.

Mein Wurzelchakra war fast nicht da, und genauso hat es sich angefühlt: als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen.

Dazu kamen die Öle – und es ist verrückt, wie sie alle fünf so klar den Punkt getroffen haben. Balance für meine Emotionen, Stärkung für meine Verbindung, Aufrichtung inmitten von diesem Chaos. Es tat gut, auch wenn es schmerzhaft war, in den Spiegel zu schauen.

Und dann habe ich mir ein Herz gefasst und gesprochen. Einfach draufgedrückt, aufgenommen, mit Tränen in der Stimme, Pausen dazwischen, manchmal gar keine Worte. Früher hätte ich mich geschämt, das zu zeigen. Ein erwachsener Mensch, der nicht mal einen Satz zu Ende bringt. Aber diesmal habe ich es veröffentlicht. So wie es war: roh, ungeschminkt, echt. Es war mein Mutmoment – und vielleicht schenkt es auch anderen Mut.

Es hat gut getan. Wie immer. Aber da war so eine Unruhe, so ein fetter Klumpen in meinem Magen, so viele Emotionen.

Also hab ich meine HandPan raus geholt, auf die Terrasse. An sich wollte ich von Malte Marten den „Polyrhythm“ üben, bin dann aber schnell abgeschweift. Intuitiv, war da ein Songtitel, ein WISSEN.

Das wird Teil von Mannis Abschied auf dem Friedwald.

The Sound of Silence. Zuerst die neuere Version, die mir immer im Kopf ist. Aber dann dachte ich an das Original von Simon & Garfunkel – Manni mochte das Lied. Er hätte gelächelt.

Tränen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Ein Déjà-vu, nur schlimmer

Kaum eine Woche nach der Entlassung begann alles von vorne.


Wie schon vor der letzten Krankenhauseinweisung: wieder Stürze.
Diesmal noch häufiger, noch unsicherer. Dazu diese merkwürdige Sprache, abgehackt, verworren – als würde er manchmal neben sich stehen.

Die Atemnot war heftig, schwer und hörbar. Ich sah, wie sehr er kämpfte, und gleichzeitig war klar: das System war überfordert. Für den Arzt galt er als „verbessert“, im Entlassungsbericht stand nichts über die Lungenentzündung, kein Wort darüber, ob sie ausgeheilt war oder nicht.

Zu Hause aber war nichts besser. Pflegedienst, Schriftverkehr, Anträge – all das lief, aber im Alltag wurde er immer schwächer. Ich war wachsam wie nie, jeder Schritt, jede Bewegung war ein Risiko.

Und während ich versuchte, irgendwie Struktur in diesen Wahnsinn zu bringen, wusste ich im Innersten schon: Wir sind am Rand.

Kämpfe, Gespräche – Gesprächsversuche – Krankenhaus, Patientenfürsprecher, Pflegedienst etc. 

Dann kam dieser Dienstag, der 12. August.

Zweimal war der Hausnotruf in kurzer Zeit da. Einmal hatte ich Glück, war zu Hause, konnte reagieren, mit auffangen, mit organisieren. Aber beim zweiten Mal war ich nicht da. Ausnahmsweise, und ausgerechnet an diesem Abend. Ich hatte mir etwas gegönnt: einen Qigong-Abend, mit Handpan, mit Musik, mit Lachen.

 

Gott sei Dank war Torsten da, mein Mann. Hat Manni hochgeholfen, mit dem Hausnotruf gesprochen, versucht Dinge in die Wege zu leiten, Manni zu helfen.

Am Mittwoch, dem 13., schien es erst wieder etwas besser. Ich war bei ihm, habe nach ihm geschaut, ihn unterstützt, vernebelt, versorgt – unsere kleinen Rituale, unser Alltag zwischen Fürsorge und dem Versuch, Normalität aufrechtzuerhalten.

Auch am Donnerstagmorgen, dem 14., war er ok, hat sich versorgt, sogar mit Mesi zusammen. Es wirkte fast normal.

Mittags war dann seine Ilona, vom Pflegedienst da. Mit einem neuen Kollegen, der dachte, er könne mit Mesi ein Gespräch führen. Ich hab Mesi und seine Bellerei gehört. Bin hingerannt und erst mal dafür gesorgt, das Mesi ins Häuschen gehen kann.

Manni war total atemlos, stand über seinen Rollator gebeugt im Flur und hat um Atem gerungen. Ilona hat ihm geholfen, er hat sich beruhigt und ich hab sogar Lachen zu mir rüber schallen hören.

 

Und dann kam der Donnerstagabend.

 

 

Ich war draußen im Garten, beim Gießen. Und während ich dort stand, hörte ich plötzlich dieses schwere, laute Atmen. Ungewöhnlich, auffällig. Ich hielt inne, lauschte, unsicher, ob ich mich täuschte.

Vielleicht wollte ich es nicht wahrhaben. Wenige Minuten später – ich weiß nicht, ob es zehn oder fünfzehn waren – sind Torsten und ich zu Manni gegangen. Durch Job und gießen waren wir später dran und es war Zeit, das Abendessen für Manni vorzubereiten.

Und haben ihn gefunden und sind maßlos erschrocken. 

Er lag im Rollator gekippt, halbsitzend, als hätte der Körper einen letzten Versuch gemacht, sich aufzurichten. Kein Atem mehr. Keine Bewegung. Nur eine tiefe Stille.

Aber ein ganz friediches, entspanntes Gesicht. Das ist mir als 1. aufgefallen.

Merkwürdig, worauf sich unser Gehirn in Krisenzeiten fokussiert.

Wir riefen den Rettungsdienst, begannen sofort mit der Reanimation. Minuten später waren die Sanitäter da, kurz darauf auch der Notarzt. Alles lief wie im Lehrbuch – schnelle Handgriffe, professionelle Abläufe. Doch inmitten dieser Versuche, sein Herz zurückzuholen, spürte ich es deutlich: Es gibt kein Zurück mehr. Nicht für Manni.

Nach einigen Momenten sprach ich es laut aus: „Lasst ihn gehen. Lasst ihn friedlich gehen.“

Manni hatte seine Entscheidung schon getroffen. Es gab kein Zurück mehr.

Die Sanitäter legten ihn behutsam wieder in sein Bett, sorgsam, fast zärtlich. Dafür war ich in diesem Moment unendlich dankbar.

Und dann begann der andere Teil dieser Nacht. Papierkram, Telefonate, Fragen. „Wen muss ich anrufen? Wie geht es weiter?“ Ich fühlte mich wie in einem Nebel, stand nur da, verwirrt, unfähig, wirklich klar zu denken. Zum Glück fiel schnell der Name Jutta Schäfer – unsere Bestatterin, die uns schon bei Elsii begleitet hatte.

Doch vorher musste ein Arzt kommen. Unsere Hausärztin war im Urlaub, also sollte der Amtsarzt gerufen werden. „Das kann dauern“, hatte man mir gesagt. Und so irrte ich draußen im Garten herum, unfähig zu sitzen oder zu stehen. Ich sah den Mond, die Sterne, griff nach jedem kleinen Halt, den dieser Himmel mir geben konnte.

Gegen halb eins kam er dann. Leitender Stationsarzt, wie er erzählte, war er früher. 

Er stellte nicht nur den Tod fest, er stellte Fragen. Viele Fragen. Fast wie eine Anamnese. Fragen, die ich im Krankenhaus erwartet hätte, von den behandelnden Ärzten. Und er gab mir sogar Hinweise, was eigentlich hätte passieren müssen, welche Schritte bei Mannis Krankengeschichte sinnvoll gewesen wären.

Zwischendurch sprach er offen über das System, über das, was im Hintergrund läuft. Dass in unserem Krankenhaus keine Ärzte mehr an der Spitze stehen, sondern reine Wirtschaftsleute. Dass Profit über Gesundheit geht. Dass Liegezeiten in Kategorien eingeteilt werden, mit dem klaren Auftrag, möglichst die kürzeste zu wählen. Und wenn es gar nicht anders geht, dann landet ein roter Aufkleber in der Patientenakte – ein stiller Befehl zur Entlassung.

Ich hörte ihm zu, und innerlich dachte ich nur: Genau das ist mein Gefühl gewesen. Genau das haben wir in den letzten Wochen erlebt.

So endete diese Nacht: mit der offiziellen Bestätigung von Mannis Tod – und mit dem bitteren Wissen, dass er nicht nur gegen seine Krankheit, sondern auch gegen ein System gekämpft hatte, das längst aus den Fugen geraten ist.

Tränen, Chakren, Affirmationen & Verlust

Wenn Zeichen sprechen

Federn, als stille Zeichen oder „Die haben doch die Latten falsch angenagelt“

Früher habe ich über Zeichen und Botschaften nur den Kopf geschüttelt.
Wenn Menschen erzählten, dass sie Federn als Botschaft vom Himmel sehen, habe ich gedacht: ihr habt doch einen an der Waffel. Für mich war das esoterischer Quatsch.

Doch dann kam Chiara – mein Seelenhund. Wir nannten sie liebevoll Kiki.
Ihr Tod war ein tiefer Einschnitt in mein Leben, ein Wendepunkt. In dieser Zeit begann ich, Dinge wahrzunehmen, die ich nicht mehr wegdiskutieren konnte. Federn – überall.

Manchmal schwebte eine einzige Feder direkt vor meiner Nase zu Boden. Ohne Vogel in der Nähe, ohne Erklärung. Manchmal lagen sie so präsent auf meinem Weg, dass ich sie nicht übersehen konnte. Und manchmal fand ich gleich 30, 40, 50 Federn auf einmal.
Das war nicht „normal“. Irgendwann musste ich anerkennen: da ist mehr.

Ein Freund sagte damals: „Das sind Botschaften vom Universum, von Engeln.“
Ich konnte nicht mehr widersprechen. Denn die Zeichen waren einfach zu deutlich.

Als meine Mutter Elsii starb, war mir klar:

auch hier brauche ich ein Band. Ich saß an ihrem Bett, ganz allein mit ihr, und sprach zu ihr. Ich sagte:
„Wenn du gehen willst, ist das okay. Ich werde dich vermissen, ich werde traurig sein. Aber ich lasse dich los. Wenn du bleiben willst, gebe ich dir alle meine Kraft.“

Und dann habe ich sie gebeten:
„Schick mir bitte Zeichen, so wie Kiki. Schick mir Federn. Ich brauche etwas Handfestes.“

Und Elsii hat geantwortet – nicht in Worten, aber durch Botschaften. Federn, die mir den Weg kreuzten, Zeichen, die mich begleiteten. Lange Zeit. 
Bis es still wurde. Wochenlang kam nichts mehr. Und ich fragte mich: war’s das? Habe ich etwas übersehen?

Dann kam eine neue Welle an Botschaften – ganz besonders, ganz anders.

Rehe die mich in der Morgenrunde begleiten. Benny – „unser Rehböckchen“ – der aufgetaucht ist, als unser Ben Bär (Schäferhund) gestorben war und einiges mehr.

Sie waren Boten – Vorzeichen – von denen ich noch nicht wußte, was sie bringen würden.


Und diesmal waren die Zeichen anders, größer, klarer, manchmal auch verwirrender. Als wollte das Leben sagen: Schau hin. Hör zu. Vertraue.

Das ist der Anfang meiner Reise mit den Zeichen. Eine Reise, die mit Unglauben begann und mich heute trägt.

Im nächsten Teil erzähle ich dir von dieser besonderen Zeit nach Mannis Tod – von den Störchen, den Schmetterlingen und den Momenten, in denen Frequenzen und Klang meine Trauer berührt haben.

Hinweis

Ich erzähle hier von meinen persönlichen Erfahrungen mit Zeichen, Ritualen und Frequenz Anwendungen.

Das sind keine medizinischen Aussagen oder Heilversprechen, sondern mein individueller Weg, der mir in meiner Trauer Kraft gibt.

Angsthund Suse

Angsthund Suse

Leben mit einem Angsthund ist ne Herausforderung.

Für viele eine die sich anfühlt, als wäre sie nie zu meistern. Aber es gibt Hoffnung. Und zwar ne ganze Menge.

Schau Dir in Ruhe mein Video bis zum Ende an und Du wirst sehen, was.

Die auf dieser Website/Plattform eines Independent Healy World Members veröffentlichten Testimonials und Erfahrungsberichte beziehen sich ausschließlich auf die Wellness-Version von Healy World, insbesondere nicht auf die Healy medizinische Version. Diese Erfahrungen sind persönliche Erlebnisse von Nutzerinnen und Nutzern der Wellness Version des Healy, die sie in ihrem individuellen Kontext gemacht haben und mit ihrem Referenten IHWM geteilt haben. Bitte beachten Sie, dass diese Ergebnisse nicht verallgemeinert werden können und von Person zu Person variieren können. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keinerlei Garantien oder Versprechen für die Erzielung ähnlicher Erfolge oder Ergebnisse übernommen werden. Die Testimonials sollen keine Erwartungen hinsichtlich der Wirkung für andere Nutzer schaffen, da jede Person unterschiedlich auf Wellness-Produkte reagieren kann und die Wirkung nicht im Rahmen wissenschaftlicher Studien untersucht wurde.

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